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Magdalena Vieracker steht in beiger Hose und weißem Shirt vor einer hellbraunen Backsteinwand und lacht in die Kamera.

MEIN WEG

Nach über 15 Jahren in der Automobil-Zulieferindustrie kenne ich wohl die meisten Facetten beruflicher Belastung. Als Maschinenbauingenieurin in der Vorentwicklung, Projektleiterin und Vorstandsassistentin habe ich häufig das „zu viel“, gelegentlich den schmalen Grat des „genau richtig“ und selten auch das „zu wenig“ erlebt. Hohe Verantwortung, Zeitdruck und anspruchsvolle Themen gehörten zu meinem Arbeitsalltag.

Gepaart mit berufsbegleitendem Studium, intensivem Training und persönlichen Krisen haben mich die letzten Jahre gelehrt, meine eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren. Diese Auseinandersetzung mit individueller Belastbarkeit entfachte meine Begeisterung für Psychologie, verschiedene Persönlichkeitstypen und deren Bedürfnisse.

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ZWISCHEN BELASTUNG UND ERHOLUNG

Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft. Nach diesem Credo ist ein Sport mit herrlich wenig technischer Komplexität zu meiner Leidenschaft geworden. Am liebsten alleine in der Natur, wo der Kopf zur Ruhe kommt und der Körper endlich tun darf, wofür er gemacht ist.

Im Laufe meiner Marathonkarriere und deren verschleißbedingter Unterbrechungen habe ich auch Gefallen an anderen sportlichen Aktivitäten gefunden. 2025 hatte ich mein Triathlon-Debüt, im Sommer fahre ich viel Fahrrad und im Winter Ski.

Dabei geht es mir nicht um das „Höher, Weiter, Schneller“ oder das Messen mit anderen. Es geht darum, dem Körper zu geben, was ihm gut tut, gelegentlich die Komfortzone zu verlassen und den Kopf frei zu bekommen. Nicht selten entstehen genau dann die besten Ideen.

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WAS MICH PERSÖNLICHE RÜCKSCHLÄGE GELEHRT HABEN

Wie fast jeder, der eine Sportart lange und intensiv betreibt, musste auch ich nach einigen schmerzhaften Rückschlägen lernen, auf die Bedürfnisse meines Körpers zu hören. Seitdem beschäftige ich mich intensiv mit dem Verhältnis zwischen Leistung und Regeneration und durfte mit reichlich Erstaunen feststellen, dass ein „weniger“ oft mit einem „mehr“ belohnt wird.

Den absoluten Wendepunkt markierte ein schwerer Fahrradunfall im Jahr 2025. Die Extremsituation mit einer schweren Kopf-Operation und mehreren Rückschlägen zwang mich, konsequent umzusetzen, was ich mir über Jahre angeeignet hatte. Mit großem Erfolg: Knapp zwei Monate nach der dritten OP absolvierte ich meine erste olympische Triathlondistanz.

Diese Zäsur hat meine Faszination für die Neurowissenschaft im Allgemeinen und den Zusammenhang zwischen Stress und Gesundheit im Besonderen beflügelt. Die Tatsache, dass ich unter anderem aufgrund meiner wissenschaftlichen Herangehensweise so gestärkt aus dieser Krise hervorging, verlieh mir schließlich das fehlende Quäntchen Mut, um meinen beruflichen Weg völlig neu auszurichten.

All dies verdanke ich jedoch allem voran einem familiären, partnerschaftlichen und sozialen Netz, das mich jederzeit auffängt und meine Entfaltung bedingungslos unterstützt.

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WAS MICH ANTREIBT

Geistige und körperliche Leistungsfähigkeit sind die Themen, die mich begeistern und umso mehr faszinieren, je intensiver ich mich mit der Wissenschaft dahinter auseinandersetze. Durch persönliche Erfahrungen habe ich gelernt, dass theoretisches Wissen über Stress und Belastung allein nicht ausreicht. Erst die gezielte Anwendung und die Erfahrung damit schaffen eine Grundlage, von der andere profitieren können. Ich habe selbst erlebt, dass „viel hilft viel“ einer der hartnäckigsten Irrtümer unseres Handelns ist. Langfristige Leistungsfähigkeit braucht ein gesundes Verhältnis zwischen Belastung und Regeneration.

 

Mein Ziel ist es, gemeinsam mit Unternehmen und ihren Menschen Wissen, Erfahrungen und Erkenntnisse auf individuelle Bedürfnisse anzuwenden und dadurch eine gesunde und belastbare Arbeits- und Führungskultur zu schaffen.

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Was mich geprägt hat, prägt heute meine Arbeit . 

Aufnahme von Magdalena Vieracker beim Einlauf in die Wechselzone bei einem Triathlon, sie schiebt ihr Rennrad neben sich her.
Aufnahme von Magdalena Vieracker im Zielbereich des Hamburg Marathons mit Startnummer und Medaille.

MEINE AUSBILDUNG

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MEIN BERUFLICHER WERDEGANG
 

2019

M. Eng. Automotive Electronics (OTH Regensburg, berufsbegleitend)

2015

B. Eng. Maschinenbau (OTH Regensburg)

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2015

Mechatronikerin (IHK)

MEINE FORT- UND WEITERBILDUNGEN
 

seit 2026

Gründerin

MODUS Stressmanagement

bis 2026

Projektleiterin,

Vitesco Technologies / Schaeffler

bis 2023

Vorstandsassistentin (CEO),

Vitesco Technologies

bis 2021

Entwicklungsingenieurin,

Continental Automotive

bis 2015

Duales Studium,

Continental Automotive

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Regelmäßige Teilnahme an
Weiterbildungsangeboten des VDSI und DBVB 

​2027

​(geplant) Kursleiterin für das förderfähige Programm Gelassen und sicher im Stress (GKM Institut für Gesundheitspsychologie)

2026

​(laufend) Zertifikatslehrgang Angewandte Neurowissenschaften (Dr. Demir Del Monte, Eilert Akademie)​

2026

(laufend) Zertifikatslehrgang Motivierende Gesprächsführung (Akademie Freiburg)

2026

Fortbildung Human Factors für resiliente Organisationen (Hans Härting, Black Elephant Campus)​

2026

Hochschuldiplom (CAS) Betriebliche Gesundheitsförderung (Fernfachhochschule Schweiz, Zürich)  

2021

Ernährungsberaterin und B-Lizenz Fitnesstrainerin (Clean Fitness, Regensburg)

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MEINE MITGLIEDSCHAFTEN

Mitgliedslogo des VDSI

Lernen Sie mich kennen.


Ich freue mich über neue, spannende Möglichkeiten!
 
Porträt von Magdalena Vieracker. Sie trägt eine weiße Bluse und steht lachend mit verschränkten Armen vor einer grauen Wand.
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